Schulsozialarbeit an der WMS

Seit Dezember 2008 arbeitet Britta Müller in der Gemeinde Baiersbronn als Schulsozialarbeiterin. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Grundschule Baiersbronn. Sie begleitet die Schüler in die weiterführenden Schulen – meist bis Klasse 7 und wirkt bei bestimmten sozialen Themen mit. Alle Angebote der Schulsozialarbeit sind freiwillig, auch die Annahme eines Beratungsangebots.

Was ist überhaupt Schulsozialarbeit?

-Sie erfasst und bearbeitet soziale Probleme und persönliche Nöte von        Kindern und Jugendlichen, welche sich im schulischen Umfeld auswirken.

-Sie setzt auf der Ebene Einzelperson( Schüler/innen, Eltern, Lehrpersonen),  Gruppe, Klasse oder ganzen Schule an und bezieht alle Beteiligten mit ein.

-Sie wirkt dank früher Intervention präventiv.

-Anlaufpunkt in der Schule, als Möglichkeit über Frust und Probleme zu reden,  ohne dabei Angst zu haben, dass der Inhalt der Gespräche weiter gegeben  wird.

-Ansprechpartner für Schüler/innen, die konkrete Unterstützung bei Konflikten  haben wollen.

-Brücken bauen zu den Lehrern oder zum Elternhaus.

-Gemeinsame Aktivitäten, die einfach „Spaß“ machen und Teamarbeit fördern  sowie eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

-Erlernen von sozialem Verhalten – Regeln einhalten, Umgang  miteinander,Beratungsgespräche für Eltern.

-Es besteht die Möglichkeit anzurufen und dem „Herzen Luft!“ zu machen.

-Hilfsangebot, das über die Schulstruktur hinaus reicht, und eine  

 Ergänzung zu den Hilfsmöglichkeiten der Lehrer/innen darstellt.

-Vermittlung zwischen Schule, Lehrer/innen , Eltern, Jugendamt.

-Schulsozialarbeit sollte nicht als „Feuerwehr“ eingeführt werden, sondern nur  gemeinsam, vorbeugend und über längere Sicht hin kann Schulsozialarbeit    wirken.

-Vertrauen ist für die Schüler/innen die zentrale Voraussetzung bei der Nutzung  der Schulsozialarbeit.

-Anerkennung und Wertschätzung des Anderen.

-„Prävention“- nicht als Vermeidung von Auffälligkeiten sondern als    Unterstützung der Lebenslage der Schüler/innen.