Weiter geht´s im Ferienprogramm - zweite Ferienwoche

Viele Anmeldungen gab es in der zweiten Ferienwoche beim Angebot der Schulsozialarbeit . In Kooperation mit den Betreuerinnen des Murgelspielehaus Andrea Braun und Brigitte Tabbert konnte Schulsozialarbeiterin Britta Müller gleich zu Beginn der Woche eine spannende Waldrallye auf dem Holzweg durchführen. Immer im Team unterwegs wurden verschiedene Stationen durchlaufen. Tiere des Waldes mussten erkannt werden, schnelles Sägen eines Holzstammes war angesagt. Auch musste man gemeinsam schnell und geschickt mit Skiern unterwegs sein. Alle Aufgaben wurden rund um Wald und Tiere grstellt und forderte den vierzig Kindern allerhand an Geschicklichkeit und Konzentration ab. Belohnt wurden sie mit Urkunden und kleinen Preisen für ihr Durchhaltevermögen und auch für ihr Teamverhalten. Eine weitere Attraktion und auch schon bei vielen Kindern zum Highlight geworden war die jährliche Flusswanderung. In diesem Jahr mal flussaufwärts und auch wieder konnten vierzig Kinder nicht genug vom kühlen Nass der Murg bekommen. Auch das Klettern über die großen Murgsteine war eine große Herausforderung und brachte so manches Kind aber auch manche Begleitung an seine Grenzen. Spaß machte den Jungs und Mädchen das Schwimmen in der kühlen Murg mit der Vielseitigkeit der Natur, die so manches Schwimmbad nicht bieten kann. Ein weiterer Höhepunkt  bei den zahlreichen Grundschülern war das Backen im Backhäusle in Friedrichstal. Da dort nur Platz für zwanzig Kinder ist, mussten einigen Mädchen und Jungs für diesen Tag abgesagt werden. Glücklich waren natürlich alle, die mit dabei waren und beim Team der Backhaus Freunde unter Leitung von Frau Finkbeiner sich ein Brot backen durften. Freudig in Empfang genommen wurden die Kinder dort auch von ihren Eltern, die sich schon auf das Holzofenbrot ihrer Kinder freuten. Am vierten Tag machten sich dann dreißig Jungs und Mädchen gemeinsam mit den ehrenamtlichen Betreuerinnen und der Leiterin des Ferienprogramms Britta Müller  auf den Weg um mit dem GPS auf eine Schatzsuche  zu gehen. Ideal für Kinder ist da der von der Touristik ausgewiesene Baumcache bei dem die Kinder immer wieder neue Koordinaten bekommen um am Ende  einen Schatz zu suchen. Immer in Fünfergruppen war es dann auch möglich, dass jedes Kind mit dem Gerät zurecht kam und gemeinsam am Schluss ein Schatz gefunden werden konnte. Die Grundschüler waren die ganze Zeit motiviert bei der Sache und hatten großen Spaß bei der Schatzsuche. Abgerundet wurde die Ferienwoche wie schon viele Jahre vorher mit dem Besuch im Karlsruher Zoo. Fünfzig Kinder und dies war wieder einmal Rekordbeteiligung für diese Aktion waren mit dabei um die vielen Tiere zu bestaunen, aber auch auf dem Spielplatz gemeinsam mit anderen zu toben und im Streichelzoo den Tieren etwas Näher zu kommen. Alle Betreuer und auch die Verantwortliche für dieses vielseitige Programm Britta Müller waren froh, dass all Kinder  wohlbehalten und gut gelaunt nach der Zugfahrt an ihre Eltern übergeben werden konnten. Die Anzahl der teilnehmenden Mädchen und Jungs ist mittlerweile so groß, dass es einer großen Anzahl von Helfern benötigt, die zuverlässig und auch verantwortungsvoll dabei sind.  Freuen konnte sich Schulsozialarbeiterin Britta Müller über die Aussagen von einigen Viertklässlern: Schade, dass wir im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein können. Gerne wollen wir jedoch helfen, wenn wir alt genug sind. Genau darauf baut Müller auch, denn nur über persönliche Kontakte können Ehrenamtliche gewonnen werden und diese wird sie auch im kommenden Jahr wieder reichlich benötigen.

Spannnendes Ferienprogramm - erste Schulwoche

Sechzig leuchtend grüne Caps waren in der ersten Sommerferienwoche rund um Baiersbronn immer wieder zu sehen. Diese wurden in diesem Jahr von der Volksbank gesponsert. Nun schon zum zehnten Mal konnte das Ferienprogramm der Schulsozialarbeit mit einer überwältigenden Anmeldezahl gestartet werden. Vor zehn Jahren hatte Schulsozialarbeiterin Britta Müller die Idee für die Grundschüler der Gemeinde Baiersbronn ein Programm zu erstellen um auch in den Ferien den Eltern eine Entlastung zu geben. Zehn Jahre danach ist dies nicht mehr wegzudenken und es können nun schon im zweiten Jahr nicht mehr alle Kinder aufgenommen werden.  Mehr wie sechzig Kinder sind einfach nicht machbar, denn allen soll das Programm noch Spaß machen und die Sicherheit und auch die Übersicht über die Gruppe sollte noch gewährleistet sein, so die beiden Schulsozialarbeiterinnen der Gemeinde Tina Dieterle und Britta Müller. Dieterle ist nun schon im dritten Jahr in der ersten  Ferienwoche mit dabei und gemeinsam, so die beiden, macht es vieles leichter. Wobei es wichtig ist noch viele zusätzliche Betreuer mit im Boot zu haben. Elke Peterson, Jugendreferentin der evangelischen Kirche konnte zusätzlich als Kooperationspartnerin gewonnen werden, Hinzu kamen viele Schülerinnen des Oberlinhauses , des Gymnasiums und der Realschule, die sich ehrenamtlich zur Verfügung stellten und durch Kontakte der Schulsozialarbeiterinnen gerne als Hilfe beim Ferienprogramm dabei waren. „Wir war denn das früher“ Lautete das Motto für die gesamte Woche. Für jeden sollte was dabei sein, hatte sich das Organisationsteam vorgenommen. Und so war der erste Tag mit einem Einblick in das Archivar der Gemeinde Baiersbronn für alle Kinder eine spannende und auch total unbekannte Sache. Frau Kühnel , die Archivarin konnte die Grundschulkinder mit ihrer erfrischenden Art so begeistern, dass immer wieder im Ferienbüchlein, welches die Kinder während der ganzen Woche führen konnten, die Sütterlinschrift geschrieben wurde. Kühnel hatte für die vielen Kinder Tafeln wie aus der früheren Schulzeit besorgt und gemeinsam wurde die alte Schrift, welche vielleicht noch die Uroma mancher Kinder kennt, geübt. Schönschreiben war früher schon ein Thema, heute jedoch meinten die Kinder ist das egal wie man schreibt. Am zweiten Tag dieser spannenden Woche war der Besuch beim Köhler Thomas Faißt angesagt. Dieser hatte erst am Wochenende seinen Meiler verlassen und so konnten die vielen Besucher noch die letzten Reste erkennen. Gespannt lauschten die vielen Jungs und Mädchen dem Märchen von Wilhelm Hauff „ Das kalte Herz“ welches Faißt spannend und kindgerecht erzählte. Später durften sie dann die Holzkohle noch in Säcke füllen. So manches Kind war dann fast nicht mehr zu erkennen, da die Kohle vor allem im Gesicht zu sehen war.
Mit dem Besuch des historischen Bergwerks“ Heilige Drei Könige“ in Freudenstadt gab es am dritten Tag ein weiteres regionales Erlebnis. Alle 10 jährigen durften sich dort an den Abstieg über 6m wagen um zur ersten Haspelkammer zu kommen. Die Jüngeren durften den Schacht und den Bunker anschauen. Kalt war es dort im Bergwerk , dies mussten vor vielen Jahren natürlich auch die Bergleute in Freudenstadt erfahren. Doch durch die hochsommerlichen Temperaturen tat die Kälte allen Teilnehmern gut. Das später noch spendierte Eis tat dann noch sein übriges und ließ die Kinderaugen leuchten. Ganz begeistert waren die vielen Mädchen und Jungs am vorletzten Tag bei dem es im Wald viel zu erleben gab. Herr Eitel vom Kreisforstamt hatte Förster Brechenmacher und Herr Sauter als Forstarbeiter in den Dienst der Kinder gestellt. Mit viel fachlichem Wissen konnten Sauter und Brechenmacher die Kinder für die Waldarbeit begeistern. Höhepunkt war dann das fällen eines riesigen Baumes welches von Förster Brechenmacher neben dem Fällen durch Sauter erklärt wurde. Bei Wolfgang Eitel durften dann die Ferienkinder die Hirsche und Hirschkühe füttern welches nicht gerade Alltäglich ist. Abschlusstag der spannenden und abwechslungsreichen Ferienwoche war dann in Schwarzenberg auf dem Althaushof bei Familie Sackmann. Dort durften Ziegen, Schweine und auch Kühe gefüttert werden. Johannes Sackmann zeigte den Kindern auch Fotografien des Bauernhauses von früher und heute. Im Backhäusle hatte die Familie schon früh Feuer gemacht um der großen Kinder und Betreuerschar leckeren Flammkuchen zu servieren. Diese ließen es sich auch schmecken und der eine oder andere konnte fast nicht genug davon bekommen, so lecker waren diese. Als dann noch Claus Frey, auch „Schwoba Claus“ genannt mit seinem Lanz einem Bulldog angefahren kam und den Kindern zeigte, wie so ein altes Modell funktioniert, war die Begeisterung groß und ließ so manches Jungenherz höher schlagen. Im Ferienbüchle welches die ganze Woche von den Kindern geführt wurde konnte man zum Abschluss der Woche so manches herauslesen, welcher Programmpunkt wohl am meisten beeindruckt hatte. Es zeigte sich jedoch, dass es nicht das „Eine“ gab, sondern, dass für jeden etwas dabei war. Bei einer kleinen Preisverleihung wurden die schönsten Büchle prämiert. „Schade, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein kann“, meinten viele Viertklässler, denn das Ferienprogramm ist nun mal ein Angebot für die Grundschule. Grund zur Freude hatten alle, die noch weiterhin in die Grundschule gehen.

Klassensprecherausflug

 

Schon früh werden die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm Münster Grundschule mit ihren Aufgaben als Klassensprecher vertraut gemacht. Schulsozialarbeiterin Britta Müller sind dabei regelmäßige Treffen wichtig um mit den Kindern über ihre Aufgaben in ihrer Funktion des Klassensprechers zu reden. Dabei können schon die Allerjüngsten kleine Aufgaben übernehmen. Sie lernen dabei Verantwortung, Zuverlässigkeit, aber auch Mut sich mal vor der Klasse zu präsentieren. Ein ganzes Jahr stellten sich in der ersten bis vierten Klasse  immer ein Mädchen und ein Junge für das Amt des Klassensprechers zur Verfügung. Dabei war es nicht immer für alle leicht, sich vor die Klasse zu stellen und auch mal die Meinung der Anderen zu vertreten und zu äußern. Die Schulsozialarbeiterin aber auch die Lehrkräfte der Wilhelm-Münster-Schule standen während des Schuljahres den Mädchen und Jungen immer hilfreich zur Seite. Großes Highlight und Belohnung für diese nicht immer einfache Aufgabe war dann ein Ausflug in den Karlsruher Zoo, der vom Förderverein der Grundschule und der Schulsozialarbeit finanziell unterstützt wurde. Schulleiterin Tanja Wildermann begleitete wie in jedem Jahr mit Schulsozialarbeiterin Britta Müller die engagierten Schüler an diesem Tag. Viel Spaß hatten die Schüler bei der Fütterung der Pinguine und der Seerobben. Auch waren alle immer motiviert dabei, wenn es darum ging, Bewegungsstationen auszuprobieren.  Alle hatten großen Spaß und von keiner Seite kam je Langeweile auf. So waren sich am Schluss die Kinder wie auch die Erwachsenen einig, dass es ein gelungener Tag mit vielen neuen Eindrücken war.

Ferienprogramm - August 2015

 

Ferienprogramm - August 2015 (zweite Schulferienwoche)

Schulsozialarbeiterin Britta Müller hatte ein abwechslungsreiches Programm für alle Schüler der Gemeinde Baiersbronn von Klasse eins bis fünf organisiert und dieses auch in der zweiten Sommerferienwoche  durchgeführt. Mit der Waldrallye auf dem Holzweg begann die zweite Woche des Ferienprogramms. In Kooperation mit der Baiersbronn Touristik und den Betreuerinnen Andrea Braun und Brigitte Tabbert konnten 15 Stationen rund um den Wald betreut werden.  Dabei galt es Baumarten zu erkennen, Holz zu sägen, eine Strecke mit Skiern zurückzulegen, Zapfen zu werfen und vieles mehr. Am Schluss durften sich alle Kinder noch eine kleine Holzraupe basteln. Der Spaß stand im Vordergrund und das gemeinsame Tun, denn die Stationen mussten in Teams absolviert werden. Dank vieler ehrenamtlicher Jugendlicher war ein reibungsloser Ablauf aller Stationen garantiert.
Mit dem Brot backen im „ Backhäusle“ in Friedrichstal stand am zweiten Tag ein weiteres Highlight auf dem Programm. Frau Finkbeiner von den Backhausfreunden in Friedrichstal empfing die große Kinderschar mit Britta Müller. Gespannt lauschten alle was diese über das „Backhäusle“ zu berichten hatte. Ganz enthusiastisch ging es dann gemeinsam ans Brot backen. Jedes Kind durfte zum Abschluss sein Bauernbrot mit nach Hause nehmen. „Voll lecker“, meinten die Kinder beim Probieren und hätten am liebsten ihr Brot schon gleich gegessen.
Wie in jedem Jahr war wieder der größte Andrang der Anmeldungen bei der Flußwanderung. Über 4o Kinder waren dabei. Mit guten Schuhen und Badekleidung wurde über Stock und Stein im unteren Murgtal gewandert. Dank der großen Hitze wurde sich immer wieder in die Fluten gestürzt. Dabei blieb kein Rucksack trocken. Die vielen Kinder hatten großen Spaß und fanden immer wieder neue Möglichkeiten die Steine als Rutsche, Sprungturm und ähnliches zu benutzen. Frösche und Fische wurden entdeckt. Gemeinsam mit Seilen wurde sich über die Murg gehangelt. Für Schulsozialarbeiterin Britta Müller bestätigte es sich mal wieder, dass es reicht mit einfachen Mitteln Kindern  einen schönen Tag zu bereiten. Es wurde Rücksicht aufeinander genommen, die Größeren halfen den Kleinen. Rundum ein gelungener Tag, der Kindern wie auch Betreuern einen riesigen Spaß machte. „Darf ich im nächsten Jahr auch wieder mitmachen?“, fragten die Schüler.
In den Zauberwald ging es auch mit fast vierzig Kindern. Zauberfrau Scara führte durch den Lossburger Wald und faszinierte mit ihren Geschichten so manches Kinderherz. Dabei galt es sich zu konzentrieren, wollte man am Schluss doch den Schatz an der Kinzig bekommen. Dies war aber für die Baiersbronner Kinder alle kein Problem.  Aus der Schatzkiste von Monika Bruch, auch Zauberfrau  Scara Genannt, durften sich alle einen Kinzigedelstein aussuchen und diesen als Glückbringer mit nach Hause nehmen.
Abschluss der abwechslungsreichen Ferienwoche bildete der Ausflug in den Karlsruher Zoo. Wieder hieß es mit vierzig Kindern unterwegs zu sein und den Zoo zu erobern. Viele Betreuer waren notwendig um auch eine gute Betreuung im Zoo zu garantieren. In Kleingruppen ging es dann auf Erkundungstour. Viele neue Gehege gab es zu entdecken und auch bei den unterschiedlichsten Fütterungen der Tiere waren die Kinder dabei. Ganz zum Schluss konnten sich noch alle auf der Bootsfahrt durch den Zoo über die gemeinsamen Erlebnisse austauschen.
Geschafft und voller neuer Eindrücke kamen alle wohlbehalten wieder am Baiersbronner Bahnhof an, wo sie von ihren Eltern empfangen wurden.  In dieser zweiten Ferienwoche konnten fast zweihundert Kinder erreicht werden. Alle Aktionen waren ausgebucht und zum Teil so voll, dass einfach nicht mehr ging. Dank der vielen Jugendlichen Helfer und auch der Eltern konnten die Kinder an allen Tagen gut betreut werden. Schulsozialarbeiterin Britta Müller wird den Jugendlichen auch einen Qualipass ausstellen, der ihr Engagement in dieser Zeit aufzeigt und würdigt. So können sie diesen bei späteren Bewerbungen als Referenz vorweisen.

Ferienprogramm - August 2015 (erste Schulferienwoche)

Zum siebten Mal organisierte Schulsozialarbeiterin Britta Müller für alle Kinder der ersten bis fünften Klasse die ganze erste Ferienwoche  als ein Gesamtprojekt. Alle Kinder konnten sich nicht für einzelne Tage, sondern nur für die gesamte Ferienwoche anmelden. Kollegin Tina Dieterle, seit einem Jahr Schulsozialarbeiterin an den weiterführenden Schulen war bei dieser Woche dabei und gemeinsam wurde diese Woche auch wieder ein großer Erfolg. Unterstützt wurden die beiden Schulsozialarbeiterinnen von den Praktikantinnen Tatjana Reimann und Annabelle Cornitius. 45 Kinder waren dabei, doch es haben sich noch mehr angemeldet, so Britta Müller. „ Mehr geht auch nicht, will man den Kindern gerecht werden“, meinte das Betreuerteam. Eine ganze Woche hieß es: Wir lernen die Gemeinde Baiersbronn kennen! Anlass zu dieser Aktion war, dass es immer mehr Kinder gibt, die die nähere Umgebung nicht kennen obwohl wir doch in einer der schönsten Gegenden wohnen. Am ersten Tag ging es mit dem Besuch der Imkerin Susanne Gaiser los. Nach einer Wanderung konnte die große Gruppe den Heuberg  in Baiersbronn erreichen, wo sie dann von Frau Gaiser empfangen wurden. In kleinen Gruppen erklärte Gaiser alles über die Bienen und mit den richtigen Schutzanzügen durfte auch wer wollte ganz dicht an das Bienenvolk heran. Die Kinder stellten viele Fragen und waren ganz interessiert dabei.Ein leckeres Honigbrot rundete den Besuch bei der Imkerin ab. Gleich am nächsten Tag durften alle Schüler ein Insektenhotel bauen. Wie nützlich so ein Haus ist, hatten sie ja schon erfahren. Es wurde gehämmert, geleimt und genagelt. Zum Glück gab es keine Verletzungen. Schön war es auch anzusehen, wie sich die Kinder gegenseitig halfen. Nebenbei wurden noch Buttons gemacht. Jedes Kind hatte zudem angefangen ein Ferienbuch mit den Ereignissen der ganzen Woche zu gestalten. Am dritten Tag stand dann eine große Wanderung auf dem Programm. Es ging an den märchenhaften Huzenbacher See. Trotz großer Hitze hielten alle durch und konnten es kaum glauben, dass es dort immer noch Seemännle gibt. Fritz und Klaus wie die beiden hießen, erzählten ihre Geschichten rund um den See. Die Kinderaugen leuchteten dabei und es war mucksmäuschenstill als die Seemännle auch noch ein Lied auf ihrer Trompete bliesen. Eine tolle Überraschung fanden die Kinder.  „Bestimmt komm ich mal mit meinen Eltern hierher“, meinten einige Kinder. Hoffentlich kommen dann auch wieder die Seemännle.
Die Glashütte in Obertal war am vierten Tag angesagt. Es zeigte sich auch dort, dass nur wenige Kinder diese örtlichen Gegebenheiten kannten. Ganz begeistert waren sie natürlich vom Glasbläser und einige durften sich auch eine eigene Kugel blasen. Wie es früher in den Häusern der Menschen ausgesehen hat faszinierte die Kleinen Besucher ebenfalls. Für viele gar nicht vorstellbar, dass zum Teil vier Kinder in einem Bett schliefen, wo doch heute ein jedes Kind ein eigenes Kinderzimmer hat. Aus Glasscherben durften sich dann alle eine Erinnerung an die Glashütte basteln.
Zum  Abschluss der gelungenen Woche ging es noch einmal nach Huzenbach zu den Ponys und Pferden von Kerstin Zifle.  Diese wurden geputzt und gebürstet von den Kindern. Danach ging es hoch zu Pferd eine große Wegstrecke durch den Wald rund um Huzenbach. Alle Kinder durften dabei die Tiere führen aber auch reiten.  Beim anschließenden Grillen im Dobelbachtal konnten die Schulsozialarbeiterinnen Tina Dieterle und Britta Müller sehen, wie sich die Kinder in dieser Woche näher gekommen waren.  Ohne große Streitereien und vor allem gesund und munter kamen alle wohlbehalten in Baiersbronn an. Mit einem großen Seifenblasenfeuerwerk wurde diese erste Ferienwoche begeistert von den Kindern verabschiedet.

Jungs- und Mädchengruppe im Schuljahr 2014/2015

Jungs- und Mädchengruppe im Schuljahr 2014/2015

 
 

Klassensprecherausflug

Über einen Ausflug in den Lossburger Zauberwald konnten sich die Klassensprecher der Wilhelm – Münster Grundschule in Baiersbronn freuen. Schulsozialarbeiterin Britta Müller hatte diesen besonderen Tag für die Klassensprecher geplant. Schulleiterin Tanja Wildermann ließ es sich nicht nehmen, die Schüler mit zu begleiten, hatten diese doch für ihr ausgeführtes Amt im vergangenen Schuljahr eine Belohnung verdient. Nicht unbedingt üblich ist es, dass schon die Kleinsten in der Schule einen Klassensprecher wählen,  doch durch die Begleitung der Schulsozialarbeiterin werden die Jungs und Mädchen in ihr Amt eingewiesen und können auch schon kleine verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. So gibt es immer wieder gemeinsame Treffen, bei denen dann die Aufgaben besprochen werden und auch erlernt wird, wie dies dann der ganzen Klasse vorgetragen wird. Der Klassensprecherausflug galt als Abschluss und sollte allen zwanzig Kindern der Grundschule noch als gemeinsames Highlight in Erinnerung bleiben. In Lossburg angekommen, wurden die Schüler mit ihren Begleiterinnen Frau Wildermann und Frau Müller von der Zauberfrau Scara in Empfang genommen. Diese führte dann alle gemeinsam durch den bezaubernden Wald. Dabei galt es konzentriert und aufmerksam bei der Sache zu sein, denn „Scara“ hatte so manche Aufgaben für die Kinder, die es zu lösen gab. Besonders gut kam auch die Geschichte vom „Michel in seinem Häuschen“, an. Dieser bekam immer wieder von anderen Tieren Besuch, welche es galt, sich zu merken. Ganz am Ende des Weges, gab es einen Schatz, von welchem die Kinder auch etwas abbekamen. Am liebsten wären alle noch länger geblieben, denn der Spielplatz und auch das Baumhaus begeisterte alle. „Das war voll schön“, meinten einige Kinder.  Auch Schulleiterin Tanja Wildermann und Schulsozialarbeiterin Britta Müller waren von dem zauberhaften Tag und natürlich von der Kinderschar begeistert.

Ferienprogramm - August 2014

Eine Woche „in und um Baiersbronn“ im Ferienprogramm kam gut an. Über dreißig Kinder kamen in den Genuss die erste Ferienwoche von 8 Uhr bis 13 Uhr mit vielen abwechslungsreichen Aktivitäten zu erleben. Für Schulsozialarbeiterin Britta Müller, die diese Woche organisierte, war klar – die Kinder sollen die vielen schönen Dinge in der Gemeinde kennenlernen, denn dies  - so weiß sie zu berichten, kennen die meisten nicht. So stand eine Wanderung zum Holzweg mit vielen spannenden Teamaktivitäten auf dem Programm, das Erklimmen des Rinkenturms mit einer Verfolgungsjagd und mit dem GPS wurde gar ein Baumcache gefunden. Immer zu Fuß unterwegs und jeden Tag gab es etwas Neues zu entdecken. Beim Wandern auf den Rinkenturm kam gar die Frage: Sind wir jetzt noch in Deutschland? Ja, so manches Kind war dort noch nicht und stellte fest, wie schön es doch in Baiersbronn ist. Vieles wurde neu entdeckt und in der Gruppe war es besonders spannend neue Kinder kennen zu lernen. Es  waren Kinder aus der Gesamtgemeinde bei der Ferienwoche dabei. Auch die Eltern waren von dem Programm begeister, da es immer schwierig ist, die sechs Ferienwochen zu überbrücken. Gut an kam auch der Besuch auf dem Seidtenhof bei dem die Kinder den Bauernhof erkunden durften. Nach dem Herstellen von Butter im Butterfass konnten sich alle bei Laugenbrot und selbstgemachter Butter und Apfelschorle stärken. Zum Abschluss der Ferienwoche ging es mit der S- Bahn nach Huzenbach. Dort wartete auf die große Schülerschar Kerstin Zifle mit ihren Ponys. Vor dem Reiten wurden diese geputzt und sattelfest gemacht. Dann durften alle Kinder auf den Ponys oder auch den Pferden reiten. Selbst der Esel wurde nicht vergessen und wurde mit auf Ritt genommen. Voller Stolz saßen die Kinder auf den Tieren und hatten ihren Spaß dabei. Beim gemeinsamen Grillen im Dobelbachtal konnten sich alle Mädchen und Jungs noch einmal stärken, bis es dann wieder mit der Bahn nach Baiersbronn ging und alle von ihren Eltern wohlbehalten in Empfang genommen wurden. Eine gelungene Woche, so Britta Müller, die mit den Praktikantinnen Christina Kaufmann, Natalie Schillinger und Hannah Reutter wertvolle Hilfen in der ganzen Woche an ihrer Seite gehabt hatte.

Ferienprogramm - August 2014

„ Ziemlich beste Freundinnen“, so hätte man den integrativen Theaterworkshop innerhalb des Ferienprogramms auch nennen können. Innerhalb zwei Tagen schafften es die neun teilnehmenden Kinder ein schwerstbehindertes Mädchen zu integrieren und ihr eine eigenständige Identität im Theater zu geben. Leonie die  im Rollstuhl sitzt und beatmet werden muss, spielte mehrere Rollen, nebenbei war sie für die anderen Teilnehmer noch als Souffleuse aktiv. Die Teilnehmer spielten innerhalb des Theaterworkshops Geschichten aus der Welt der Vampirschwestern und drückten ihnen ihren charakteristischen Stempel auf. Schulsozialarbeiterin Britta Müller konnte für dieses Projekt wieder einmal den Theaterpädagogen Klaus – Peter Wick gewinnen, der mit seinem Humor schon gleich zu Beginn, die Kinder für sich gewinnen konnte. Wichtige pädagogische Ziele wie: Disziplin, Wahrnehmung, Konzentration, Frustrationstoleranz und auch jede Menge Sozialverhalten wurden geschult. Rollen wurden entwickelt, Requisiten besorgt und Kleidung für den Auftritt ausgewählt. Improvisation war ebenso gefragt, wie jede Menge Selbstverwirklichung. Nach zwei Tagen intensives Üben und neues Kennenlernen, wurden die Akteure bei ihrem Auftritt mit jeder Menge Befall durch die Eltern, Geschwister usw. belohnt. Klaus Peter Wick und Britta Müller waren sichtlich stolz auf die Theaterspieler und wollen auch im nächsten Jahr ein ähnliches Projekt ins Auge fassen. Auch Leonie würde gerne wieder daran teilnehmen, denn diese beiden Tage brachte sie gemeinsam mit den anderen Kindern viel zum Lachen.

Auf den Spuren des Osterhasen

Auch in diesem Schuljahr machten sich wieder etliche Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Münster-Schule im Osterferienprogramm auf die Suche nach dem Osterhasen. Jeweils an einem Ferientag gingen die Kinder der Klassen 1/2 sowie 3/4 in ihren Kleingruppen los, um die verschiedensten Rätsel in Baiersbronn zu lösen. Während dieses spannenden Suchlaufs hatten wirklich alle, auch die jugendlichen Betreuer und Helfer, riesen Spaß. Nachdem viele Aufgaben gelöst und auch das ein oder andere Geschenk gefunden war stärkten sich alle gemeinsam am Vesper Eck mit einer Wurst im Brötchen. Danach ging die spannende Suche weiter, bis am Ende alle Rätsel gelöst und die Ergebnisse und Geschenke allen anderen Teilnehmern vorgestellt wurden. Zufrieden, aber auch erschöpft gingen die Kinder nach Hause. 

Weihnachtsbaumschmücken in der Volksbank Baiersbronn

Kurz vor Weihnachten machte sich die Mädchengruppe auf den Weg zur Volksbank im Oberdorf. In den Treffen zuvor wurde gemeinsam toller Weihnachtsschmuck gebastelt, der nun sehr geschmackvoll am Weihnachtsbaum in der Volksbank-Filiale angebracht wurde. Zu bestaunen war dieser wunderschön geschmückte Baum bis nach Silvester. Entlohnt wurde die Mädchengruppe mit einer Kiste Mandarinen und 100€. 

Die Mädchen- und Jungengruppe beim Spielenachmittag im Waldheim Tonbach

Schon zur Tradition geworden fanden wie schon Jahre zuvor spannende Stunden im Waldheim Tonbach statt. An drei Nachmittagen konnten die Mädchen und Jungengruppen, geleitet von Schulsozialarbeiterin Britta Müller, die Senioren beim gemeinsamen „ Mensch ärgere dich nicht“ -Spielen erfreuen. In einer freundlichen und adventlichen Atmosphäre wurde gegenseitig hinausgeworfen, die Spielfigur nach vorne gerückt und viel gelacht. Gute Unterhaltungen fanden zwischen Alt und Jung statt, die keinerlei Berührungsängste erkennen ließ. Lautes Lachen zeigte immer wieder, dass es gut ist, generationsübergreifende Aktionen zu veranstalten, um sich näher zu kommen. „ Wir freuen uns, wenn ihr mal wieder kommt“, meinten einige Bewohner des Seniorenheims nach dem lustigen und ausgelassenen Spielen. Nur ungern ließen sich die Kinder nach dem Nachmittag von den Eltern abholen. „Es hat richtig Spaß gemacht“, meinten die Jungs und Mädchen im Nachhinein. „Wann machen wir so etwas mal  wieder?“, galt immer wieder die Frage an Britta Müller. Eins ist sicher, solch eine Aktion wird nicht Einmalig bleiben und bald wiederholt werden.